Trapez

Seraina reist mit dem Publikum von der realen in eine poetische, märchenhafte Welt. Das Gedicht von Rainer Maria Rilke „ Die Welt die monden ist“ begleitet die Reise in eine weisse Fantasiewelt. Der weisse Schatten im Glanz der Dunkelheit wird vom Serpentintuch verwirklicht. Zum wunderschönen Cellospiel "Faraway" von der Band Apocalyptica wird Ihnen eine ausdrucksstarke Geschichte erzählt. Auf technisch hohem Niveau entwickelt sich die sinnliche Reise mit viel Kraft und Charisma.

 

Vergiss, vergiss und lass uns jetzt
nur dies erleben,
wie die Sterne durch geklärten
Nachthimmel dringen,
wie der Mond die Gärten
voll übersteigt.
Wir fühlten längst schon,
wie's spiegelnder wird im Dunkeln;
wie ein Schein entsteht,
ein weißer Schatten in dem Glanz
der Dunkelheit.
Nun aber lass uns ganz
hinübertreten in die Welt hinein
die monden ist.

Rainer Maria Rilke